Standort Kaufbeuren

Stärken
Kaufbeuren liegt innerhalb der Europäischen Metropolregion München bietet ein reichhaltiges Kultur- und Familienangebot, Qualifikations- und Ausbildungsmöglichkeiten und eine zukunftsträchtige und nutzungsgerechte Infrastruktur. Kommunale Politik und Verwaltung haben eine wirtschaftsfreundliche Einstellung. Hervorzuheben ist der INNOVA Allgäu Hightech-Park mit Technologietransfer-Zentrum und Zentrum für Mikrosystemtechnik.

Herausforderungen
Die niedrige Beschäftigungsdynamik in den Wachstumsbranchen und dem Dienstleistungsbereich, der Strukturwandel bei mehreren großen gewerblichen Arbeitgebern in der Vergangenheit sowie die hohe Wettbewerbswirkung der umliegenden Handelsplätze stellt den Wirtschaftsstandort Kaufbeuren vor große Herausforderungen. Infrastrukturelle Herausforderung sind der fehlende direkte Autobahnanschluss, die unzureichende innerörtliche Erschließung des militärischen Areals sowie die begrenzte Verfügbarkeit von Flächen für die weitere Entwicklung von Gewerbeflächen und Infrastrukturmaßnahmen.

Entwicklungspotentiale
Enorme Entwicklungspotentiale bieten der zweibahnige/vierspurige Ausbau der Bundesstraße 12 ab A96 über Kaufbeuren bis zur A 7 bei Kempten gemäß Bundesverkehrswegeplan 2030, die Einrichtung von zwei weiteren Bahnhalten im Stadtgebiet (Stadtteile Haken und Neugablonz) bis 2020 bzw. 2022, die Integration in das Regionalbahnnetz der Deutschen Bahn und der leistungsstarke ÖPNV im Regionalbusnetz des OVG, die Verfügbarkeit ausreichender Flächenreserven im Rahmen der Konversion sowie Stärkungsmaßnahmen der Staatsregierung durch Behördenverlagerungen. Die Verfestigung und der Ausbau der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, die Fortführung der Flugsicherungsausbildung am Standort Kaufbeuren, weitere zivil-militärische Kooperationen am Fliegerhorst Kaufbeuren beispielsweise bei der Eurofighter-Ausbildung und  Drohnensystem sowie die Großinvestitionen von HAWE Hydraulik SE bieten große Chancen für die Zukunft.

 


  • 2017

    Voraussichtliche Schließung des Standortes

  • 230 ha

    Konversionsfläche

  • 600 – 1000

    Verlust an täglichen Lehrgangsteilnehmern