Matthias Jäkle

Nach Abitur am Allgäu-Gymnasium Kempten und anschließendem Studium der Betriebswirtschaftslehre und Kulturwirtschaft an der Universität Passau sammelte Matthias Jäkle erste Berufserfahrung in einem mittelständischen Unternehmen aus der Sportbranche in Baden-Württemberg. Angetrieben von dem Wunsch, selbständig zu sein, spezialisierte sich Matthias Jäkle in 2011 auf den Bereich Steuerberatung. Nach beruflichen Stationen bei Steuerberatungsgesellschaften in Stuttgart und Tegernsee absolvierte er in 2014/2015 erfolgreich das Steuerberaterexamen. Seit April 2016 arbeitet Matthias Jäkle in der väterlichen Steuerkanzlei in Kempten, seit April 2018 ist er dort als geschäftsführender Gesellschafter tätig. Sein Aufgabengebiet umfasst die steuerliche Beratung und Betreuung von Einzelunternehmen und Personen- und Kapitalgesellschaften verschiedener Branchen sowie von Freiberuflern und Privatpersonen.

Gibt es typische Fallstricke im Steuerrecht, auf die junge Unternehmen achten sollten?

Es ist empfehlenswert, sich von Beginn an beraten zu lassen. Auch wenn die Beratung erst mal Geld kostet, so sorgt sie doch von Anfang an für Struktur und stellt sicher, dass die Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensführung (z.B. Wahl der passenden Rechtsform) richtig gestellt sind. Außerdem ist gewährleistet, dass sämtliche Rechte und Pflichten eines Unternehmers erfüllt sind und Fristen eingehalten werden. Mit fundierter Beratung von Anfang an kann ein schlechter Start, der auch schnell mal teuer werden kann, vermieden werden.

Wie führt man die digitale Buchführung im Unternehmen ein, wie verändert sich dadurch die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater?

Am besten spricht man mit seinem Steuerberater über die diversen Möglichkeiten der Buchführungsdigitalisierung und wägt dann in einer Kosten-/Nutzen-Entscheidung ab, welcher Digitalisierungsgrad im eigenen Unternehmen sinnvoll erscheint. Bei voller Digitalisierung sind sämtliche Unterlagen in einer Cloud abgelegt, der Steuerberater hat so in Echtzeit Zugriff auf sämtliche Belege des Mandanten, der Mandant hingegen kann jederzeit sämtliche Auswertungen abrufen. Beide Seite profitieren also von einer zunehmenden Digitalisierung der Buchführung.

Wie nehmen Ihre Kunden Sie wahr – lästige Pflicht oder hilfreiche Begleitung? Wie verändert sich die Jäkle & Kreuzer GmbH dadurch, dass die nächste Generation übernimmt?

Wir werden hoffentlich als hilfreiche Begleitung wahrgenommen, auch wenn die Einhaltung sämtlicher steuerlicher Pflichten/Fristen von manchem sicherlich auch als lästige Pflicht empfunden wird; in aller Regel merkt aber auch der skeptische Unternehmer recht schnell, dass eine strukturierte Buchhaltung wesentliches Element der operativen Unternehmenssteuerung ist, da nur auf Grundlage belastbarer Zahlen u.U. auch tiefgreifende Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden können.

Unsere Kanzlei ändert sich in der Tat in mancherlei Hinsicht durch die Übernahme der nächsten Generation. Zum einen wollen wir unseren Außenauftritt, also unsere Räumlichkeiten oder die Internetseite neu gestalten. Zum anderen wollen wir technisch auf dem neuesten Stand sein und die Digitalisierung Schritt für Schritt vorantreiben. Daneben haben wir uns auch inhaltlich durch unsere erweiterte Expertise z.B. im Bereich Schenkungs-/Erbschaftsteuer weiter entwickelt.

Grundlage für eine kompetente und zuverlässige Betreuung unserer Mandanten ist und bleibt jedoch eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit, wie sie seit jeher bei uns in der Kanzlei gepflegt wird.

Kontakt 
Matthias Jäkle, Steuerberater
Jäkle & Kreuzer GmbH, Steuerberatungsgesellschaft
www.jaekleundkreuzer.de