Schaufenster 2.0

Auch in Marktoberdorf ist man offen für neue und kreative Ideen in der städtischen Entwicklung. So wurde im Jahr 2017 das Prinzip des „Schaufensters“ oder „Showrooms“ im Rahmen des Leerstandsmanagement neu gedacht. Das sich in städtischer Hand befindende Clemens-Emmi-Fendt-Haus bietet seit kurzem Raum für einen „Showroom“ – hier können Unternehmen ihre neuen Produkte darstellen und mit wenig finanziellem Aufwand testen, wie diese auf dem Markt ankommen. Besonders attraktiv sind dabei die niedrigen Mietkosten. Als erster Mieter fand sich der Küchengerätehersteller Rösle aus Marktoberdorf, der seinen lokalen Fabrikverkauf im Clemens-Emmi-Fendt-Haus bewirbt.

Generell ist der Showroom für alle Firmen zugänglich und mietbar, denn ein weiteres Merkmal ist die zeitliche Begrenzung pro Mieter. Bislang ist die maximale Mietdauer auf ein Jahr festgesetzt. So wird das Haus flexibel bespielt und lebendig gegen den Leerstand vorgegangen. Ein weiterer wichtiger Effekt des Konzepts liegt auf der Hand: Die Warenvielfalt in der Marktoberdorfer Innenstadt soll gesteigert werden. Unternehmen prüfen durch das Konzept auf Zeit, wie Produkte in der Innenstadt durch die Kunden angenommen werden. Im Besten Falle verhilft der Showroom dazu, dass weitere Angebote in der Innenstadt fest verankert werden.

Wer Interesse an diesem Marktoberdorfer Konzept hat, kann sich gerne an den Projektmanager Innenstadt, Herrn Philipp Heidrich (pm@marktoberdorf.de), wenden.