Die Verpackerei Gö

Kunst meets Industrieflair

Görisried – ein neu gedachter Experiementierraum der besonderen Art lässt sich im Ostallgäuer Görisried finden. Zum kleinen Ort, südlich zwischen Kempten und Marktoberdorf gelegen, gehört die 1.800 m² große ehemalige Käseverpackerei der Firma Adolf Stegmann – wonach auch „die VerpackereiGÖ“ benannt ist. Doch mit ihrer ursprünglichen Nutzung haben die Räumlichkeiten heute nicht mehr viel zu tun.

Wo einst Allgäuer Käse verpackt wurde können sich heute Künstlerinnen und Künstler verwirklichen und ihre Arbeiten auf ca. 1.300 m² präsentieren – im einmaligen und außergewöhnlichen Flair des Industriebaus.

Die Verpackerei befindet sich seit 2008 im Besitz des Bildhauers Bruno Wank und seiner Frau Michaela. Sie nutzen die Räume als Atelier, Lager – und seit 2010 als Ausstellungsraum für weitere Künstlerinnen und Künstler. Neben den Kunstausstellungen bietet die Verpackerei auch Raum für verschiedenste Konzerte, Vorträge und weitere Veranstaltungen. Über das EU-Förderprogramm LEADER erhielt das Gebäude z. B. barrierefreie Zugänge und eine ansprechende Beleuchtung – sodass sich das ehemalige Industriegebäude langsam zu modernen bespielbaren Räumlichkeiten entwickelte.

Die Ausstellungen finden drei bis viermal im Jahr statt und sind währen dieser Zeit von Freitag bis Sonntag geöffnet.

So ist die „Verpackerei Gö“ heute eine Konzept-, Installations- und Ausstellungshalle für nationale und internationale zeitgenössische Kunst mit interkultureller Zielsetzung. Ein Angebot, das man normalerweise nur in Großstädten findet und ein außerordentliches gutes Beispiel im Allgäu eines gelungenen Umnutzungkonzepts.