FreiraumTagung 2018

Arbeitsräume neu gedacht. Pop-up, Coworking und Workation - was steckt dahinter?

Die FreiraumTagung ist eine jährliche Veranstaltung, die sich mit den verschiedensten Themen der Wirtschaftsförderung und des Standortmanagements beschäftigt. Konversion, nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement, Innenentwicklung – das sind nur einige Themen, die durch die Allgäu GmbH behandelt werden. Im Jahr 2018 richtet sich mit der FreiraumTagung der Blick verstärkt auf aktuelle Trends in der gewerblich-räumlichen Entwicklung.

Am 25. Juli 2018 fand die erste FreiraumTagung statt. Sie stand dieses Jahr ganz im Zeichen von innovativen Ansätzen zur Nutzung gewerblicher Räume. Drei Themen standen vor allem im Fokus: Coworking, Pop-up und Workation. Drei Ansätze die sich vor allem mit den Trends der Flexibilität, Kurzfristigkeit und kreativem Zusammenarbeiten beschäftigen. Ansätze, die längst nicht nur mehr in Großstädten umgesetzt werden und vor allem auch Chancen für ländliche geprägte Regionen liefern.

Drei Experten beleuchteten an diesem Tag diese drei Trends umfassend.
Christian Hörmann von der Beratungsagentur CIMA GmbH beschäftigte sich mit der Frage, wie sogenannte „Pop-up-Stores“ auch in ländlichen Kommunen funktionieren können. Dieses Konzept der Kurzzeitläden findet in großen Städten wie etwa Augsburg oder München seit Jahren großen Anklang. Aber auch für ländliche, kleinere Kommunen bieten sie im Zuge der Vitalisierung von Ortskernen und Innenstädten Potenziale.

Einen anderen Trend zeigte Dr. Stefan Rief vom Fraunhofer IAO auf: Das sogenannte „Coworking“ – ein flexibles Geschäfts- und Arbeitsmodell, in dem sich meist Gründer, Selbstständige und Kreative einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offenen Büro anmieten. Die räumliche Zusammenarbeit und die dadurch entstehenden positiven Effekte stehen im Vordergrund.

Janosch Dietrich vom „Coconat Space“, im ländlichen Brandenburg gelegen, erläuterte, warum „Workation“ gelingt, eine Mischung aus Arbeit („work“) und Urlaub („vacation“). Für die einen bedeutet diese Form des Neuen Arbeitens Inspiration, für andere Entspannung, letztlich aber individuell verschieden. Einigend sei hier die Urlaubsdestination.

Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, betont am Ende der Veranstaltung: „Neues Arbeiten kombiniert mit einer innovativen Art der Gewerberaumnutzung sind Themen unseres Standortsmanagements, welche wir weiterentwickeln. Das Allgäu soll auch weiterhin als zukunftsorientierter Gestaltungsraum für Leben, Arbeiten und Urlauben im ländlichen Raum wahrgenommen werden.“