Johannisbeeren vs. Gojibeeren

Cassis-Beeren, so werden sie auch genannt: Die schwarzen Johannisbeeren. Im Gegensatz zu ihren roten oder weißen Verwandten besitzen die dunklen Beeren einen hohen Anteil von sogenannten „Anthocyanen“. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe die antioxidativ wirken. Ihnen werden auch besondere gedächtnisfördernde und konzentrations-stärkende Eigenschaften zugeschrieben. Ihnen wird z. B. nachgesagt, die Bildung neuer Gehirnzellen zu fördern. Da ist der Titel „Brainfood“ doch naheliegend. Die heimischen Beeren lassen sich von Juli bis August wild pflücken, werden aber auch von Landwirten angebaut. Der Vorteil zu Goji & Co.? Die Beeren gibt’s frisch und können individuell weiterverarbeitet werden.

Kurzrezept: Getrocknete Johannisbeeren

Wichtig ist, dass die reifen Beeren entstielt und frei von kleinsten tierischen Freunden sind. Je schneller sie bei Temperaturen von bis zu 40 °C trocken, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe bleiben erhalten.

Trocknen im Backofen: Beeren auf einem Geschirrtuch auf dem Backblech ausbreiten (bei Umluftbetrieb auf mehreren) und bei etwa 40-50 °C trocknen lassen. Der Trocknungsvorgang kann mehrere Stunden dauern, je nach Fruchtgröße. Gemeinsam mit Honig und wenig gemahlener Vanille fein gemixt entsteht hier ein wunderbares gedächtnisförderndes Topping für das morgendliche Müsli.

Lifehack: In die Backofentür einen Kochlöffel klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.