Leinsamen vs. Chiasamen

Leinsamen und das Allgäu – ein geschichtsträchtiges Paar. Leinsamen werden aus Flachs gewonnen, einer alten Kulturpflanze, die im Allgäu schon vor Jahrhunderten angebaut wurde. Die Samen(-schalen) enthalten u. a. wertvolle Quell- und Schleimstoffe. Durch sie vergrößert sich das Darmvolumen, was u. A. die Verdauung fördert. Das enthaltene Leinöl beschleunigt den Weitertransport der aufgenommenen Nahrung. Aber aufgepasst: Damit diese gesunden Inhaltsstoffe auch wirken, ist viel Trinken wichtig. Bestehen Vorerkrankungen sollte man auf Lein jedoch verzichten. Geerntet wird im September, bekommen kann man sie auch beim Landwirt.

Kurzrezept: Das gewisse Etwas zur Mahlzeit

Damit der Leinsamen, im Vergleich zu den Chiasamen, seine volle Wirkung entfalten kann, sollte er samt Schale geschrotet oder gemahlen gegessen werden. Oder weiche ihn vorher mit der doppelten Menge Wasser 15 Min. ein. Anschließend kann er zu fast jeder Mahlzeit beigemischt werden z.B. im Brot, Smoothie, Müsli und als Salat Topping.

Tipp: Auf der Suche nach Leinsamen oder Leinöl? Unter Regionales Bayern findest du regionale Anbieter.