Meerrettich vs. Ingwer

Schon mal was vom „Bayern-Penicilin“ gehört? Schon Oma hatte den Meerrettich – oder auch den „Kren“ - im Garten. Die Wurzel wirkt, bedingt durch seine Schärfe, antibakteriell. Diese entsteht durch sogenannte Senföle. Sie werden durch das Aufschneiden oder zerkleinern freigesetzt und gelten als ziemlich gesund: Senföle verhindern, dass sich Bakterien im Körper vermehren und wirken entzündungshemmend. Aus diesem Grund sollen sie bei Infekten im Körper helfen. Der Meerrettich lässt sich leicht anbauen und gedeiht das ganze Jahr über – egal ob im Beet oder im Blumentopf auf dem Balkon. Du hast keines von beiden? Dann kauf ihn doch beim nächsten Direktvermarkter um die Ecke?

Kurzrezept: Rettich-Apfel-Carpaccio

Ihr kennt den Rettich nur durch Tafelspitz, Sauerbraten & Co.? Wir zeigen euch eine kleine Alternative:

  • halber bis ganzer  Rettich
  • 1 Apfel
  • Öl
  • mittelscharfer Senf
  • Apfelessig
  • Langgereifter Bergkäse 

Den Rettich schälen, den Apfel waschen und das Kerngehäuse entfernen. Apfel und Rettich in dünne Scheiben hobeln und mit Öl beträufeln. Senf und Essig verrühren und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Anrichten und mit gehobelten Bergkäse bestreuen – fertig!

Lifehack: Für die Haltbarkeit ein Stück vom Meerettich abschneiden und wieder zurück in die Erde - so hält das Wurzelgemüse länger.

Tipp: Keinen eigenen Garten und auf der Suche nach Anbietern? Dann besuch doch mal Regionales Bayern.