„Die kleine Wechselstube“

Leerstände aktiv angehen – das geschieht in Großstädten immer häufiger durch Pop-up-Stores. Diese „Kurzzeitläden“ zeichnen sich vor allem durch ihre Kurzfristigkeit aus. In einem vorab vorgegebenen Zeitraum dienen ehemals leerstehende Räume als Verkaufsräume, Showrooms oder gar als Werkstätten. Doch auch in kleineren Städten wird das Konzept immer beliebter. In Kaufbeuren beispielsweise gibt es seit 2017 „die kleine Wechselstube“. Ein Pop-up-Store, der in der Sparkassen-Passage eingerichtet wurde und dauerhaft immer wieder wechselnden Mietern zur Verfügung steht.

Neben aktivem Leerstandsmanagement ist vor allem die Schaffung eines überschaubaren Kreativraums, der die Möglichkeit bietet, neue Ideen und Produkte für bestimmte Zeit zu testen, ein wichtiger Effekt. In Kaufbeuren ist dies auf 36 qm in einem Zeitraum zwischen vier Wochen bis hin zu einem viertel Jahr möglich. Ein vergünstigter Mietpreis kommt jungen Start-ups, Künstler/innen, non-profit-Organisationen wie etwa lokalen Vereinen oder auch Anbietern entgegen, die erstmals eine temporäre Ladeneinheit und einen stationären Verkauf testen möchten. Eine der nächsten Mieterinnen wird für eine Befragung der Bevölkerung die Stadt Kaufbeuren selbst sein. Ob klassischer Verkaufsraum oder eine temporäre Ausstellung – die Möglichkeiten der Nutzung sind sehr vielfältig. Die immer wieder wechselnden Ladenmieter können nach ihrer Testphase in der kleinen Wechselstube dann entscheiden, ob sie mit ihrer Geschäftsidee auch dauerhaft in der Kaufbeurer Innenstadt bleiben wollen.

Für weitere Informationen kann man sich an die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren unter der Nummer 08341 808-0 wenden. Weitere Informationen findet man unter www.sparkasse-kaufbeuren.de/sparkassen-passage