IT-Architekt

Scaltel - von der Ausleuchtung zur Erleuchtung

Job 28: IT-Architekt bei der SCALTEL AG in Waltenhofen

Architektur finde ich hochspannend, IT hochkomplex und die Hoffnung, dass ich als IT-Architektin tatsächlich etwas von der Materie begreifen werde ist groß. Gute Voraussetzungen also für meinen nächsten Job als IT-Architekt bei SCALTEL in Waltenhofen. Das Unternehmen wurde übrigens in meinem Geburtsjahr gegründet, wenn das mal kein gutes Zeichen ist...

Seit 1992 berät und unterstützt die SCALTEL AG deutschlandweit Unternehmen bei der Umsetzung von innovativen IT-Technologien, um Informations- und Kommunikationsnetzwerke innerhalb von Unternehmen zu optimieren. SCALTEL entwickelt also IT-Lösungen, damit die Mitarbeiter oder Standorte eines Unternehmens besser, schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie Informationen austauschen können. Der Bereich, in dem ich mich während meines Jobs auslassen darf, heißt Wireless & Mobility. Was das genau bedeutet, gibt es jetzt im Schnelldurchlauf:

Bei Wireless & Mobility dreht sich alles um Technologien, die eine kabellose Datenübertragung und Vernetzung ermöglichen. Das geht einmal über Richtfunk (ermöglicht die Übertragung von großen Datenmengen über Funk) oder über intelligente WLAN-Konzepte (die den Zugang zu Informationen und Anwendungen ermöglichen).

Der IT-Architekt kommt ins Spiel

Mein Arbeitstag als IT-Architekt startet im Bereich Mobility, in dem es vor allem um die Entwicklung intelligenter WLAN-Konzepte geht.  Dazu gehört zum Beispiel die WLAN-Infrastruktur von Firmen-Gebäuden.

Der IT-Architekt kümmert sich dann um die optimale Platzierung von Routern und Access-Points, damit jeder Mitarbeiter und jede Maschine überall gleichermaßen WLAN-Empfang hat und alle Geschäftsprozesse reibungslos ablaufen können. Bevor wir durchstarten können, gibt es allerdings noch eine kleine Einführung in die Materie, damit ich besser verstehe wie WLAN überhaupt funktioniert und was Router und Access-Points damit zu tun haben.

Router, Access-Points und WLAN-Infrastruktur: Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Ein Router stellt eine Verbindung zwischen einem Netzwerk und dem Internet her. Wenn ich zuhause Internet auf meinem Tablet, Handy oder Laptop haben möchte, reicht es die Geräte mit dem Router zu verbinden. Dieses Prinzip ist natürlich in einer großen Produktionshalle genauso anwendbar. Aber Achtung: In der Halle sind wesentlich mehr Geräte (Computer, Telefone, Maschinen) als zu Hause im Einsatz und außerdem kann die WLAN-Reichweite des Routers gar nicht die gesamte Halle abdecken. Die Lösung bieten Access Points (auch APs genannt), die als Schnittstelle zwischen Router und sämtlichen Geräten in der Halle im Einsatz sind, das WLAN verstärken und damit die WLAN-Reichweite vergrößern.

Aha. Der Router koppelt sich also an das Internet, die APs koppeln sich an den Router und verstärken praktisch dessen Signale. Und der IT-Architekt plant die Platzierung des Routers und der Access Points, um für perfektes WLAN in der Produktionshalle zu sorgen.

Kundeneinsatz in Mindelheim

Übrigens kümmert sich der IT-Architekt nicht nur um die Etablierung von WLAN, sondern auch um die Überprüfung bestehender WLAN-Infrastrukturen, um sie ggf. zu optimieren. Das tun wir heute bei einem der Kunden von SCALTEL in Mindelheim. Unser Ziel für den Besuch: Eine Ausleuchtung der Produktionshalle, in der schon einige APs als Signalverstärker platziert wurden. Ausleuchtung heißt übrigens nichts anderes als die Messung des WLANS an verschiedenen Stellen der Halle, um zu prüfen, ob weitere APs nötig wären oder ob das WLAN bis in jede Ecke reicht. Das Fazit ist aber ganz eindeutig: die Positionen der Access-Points müssen nicht optimiert werden (allerdings müssen aus Altersgründen neue APs her; um die Beschaffung und die Angebotserstellung kümmert sich der IT-Architekt dann auch).

Richtfunk und was der Grünten damit zu tun hat

Der IT-Architekt beschäftigt sich allerdings nicht nur um die Vernetzung von Geräten in einer Produktionshalle, sondern auch mit der Vernetzung ganzer Kunden-Standorte. Das funktioniert über Richtfunk und ermöglicht die drahtlose Verbindung von zwei oder mehreren Standorten über größere Distanzen. Eigentlich braucht es dafür eine Sichtverbindung, was aber tun, wenn jetzt ein Berg zwischen zwei Standorten steht? Dann muss das Signal irgendwie über den Berg geleitet werden und das bringt mich zum nächsten Einsatzort: es geht auf den Grünten.

Dort oben hat SCALTEL einen Funkmast gebaut, der genau das macht, was ich eben erklärt habe: zwei Standorte eines Kunden vernetzen. Durch den Berg gibt es keine Sichtverbindung zwischen den Standorten, das Funk-Signal wird also einmal per Richtfunk auf den Berg geleitet, auf dem Mast umgeleitet und geht auf der anderen Seite des Berges wieder runter bzw. weiter.

Jetzt ist der IT-Servicetechniker gefragt

Wenn so ein Projekt wie das am Funkmast umgesetzt wurde, wechselt der Zuständigkeitsbereich bei SCALTEL. Ab jetzt übernimmt der Service und kümmert sich um die Instandhaltung, Wartung und jede weitere Serviceleistung. SCALTEL bietet seinen Kunden einen 24x7-Erreichbarkeit der Service-Leitstelle an. Falls es notwendig ist und ein Problem auftritt, welches nicht remote lösbar ist, fährt ein Servicetechniker zum Kunden und hilft direkt vor Ort. Heute haben wir keine Schadensmeldung, dafür aber einen Wartungs-Einsatz und deshalb begleite ich Constantin, Servicetechniker bei SCALTEL, auf den Grünten.

Da ich leider Gottes auf Krücken laufe (30 Wochen ohne Verletzung gibt es bei mir nicht, war also nur eine Frage der Zeit), muss Konstantin die Wartung alleine übernehmen. Ich darf die Aussicht genießen und fühle mich ein bisschen schlecht, denn ich bekomme im Anschluss eine Massage (die wird bei SCALTEL nämlich jeden Monat für die Mitarbeiter angeboten und ist nur ein Angebot des abwechslungsreichen Programms der SCALTEL Akademie und Constantin geht leer aus. Dafür bekommt er sie dann nächsten Monat. Versprochen.

JOBCHECKLISTE
Für wen ist dieser Job geeignet:
für jeden, der Spaß an IT hat, auf der Suche nach einem richtig innovativen Arbeitgeber ist und Lust auf ein echt cooles Miteinander hat.
Was muss man mitbringen:
Faible für IT, vor allem aber Flexibilität und Einfallsreichtum
Vor was darf man keine Angst haben:
Vor Wanderungen auf den Grünten, sollte die Bahn am Wochenende mal nicht fahren, eine Wartung aber nötig seinJ
Absolutes Highlight des Jobs:
Die Massage in der Mittagspause.
Tagesaufgaben in Stichworten:  
WLAN-Ausleuchtung vor Ort, Auswertung der Ausleuchtung, Recherche nach geeigneten Access-Points, Angebot anfertigen, Angebot vor Kunden präsentieren, nach Freigabe Umsetzung.


ÜBER DAS UNTERNEHMEN
Scaltel AG
Buchenberger Str. 18,
87448 Waltenhofen

ZU DEN STELLENANGEBOTEN
https://www.scaltel.de/karriere/ 

Bilder
Autor
Annabelle Klage

Annabelle

Jobchallenge Allgäu

Immer auf Achse. Immer in Bewegung. Offen. Fröhlich. Viel redend. Und immer lachend. Das bin ich: Bella. Seit Oktober: Jobhopperin im Allgäu. Ich darf jetzt offiziell einfach alles auf einmal machen. Reden (viel), im Allgäu wohnen (juhuu) und 30 Jobs in 180 Tagen ausprobieren. 

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