Standort Sonthofen

Stärken
Sonthofens Stärken liegen im überregionalen Erschließungsnetz, der Aufwertungsoffensive Innenstadt sowie der Lage im Freiraumkorridor Iller und Ostrach. Ebenfalls wichtig sind die innerstädtischen Freiräume und das Wegenetz Rad und Wandern. Sonthofen kann zudem mit seiner Lage und Topographie punkten und wird gemeinhin als „Tor zu den Hochalpen“ bezeichnet.

Herausforderungen
Neben der Trennwirkung durch vorhandene Verkehrsinfrastruktur und Konversionsflächen, der dezentralen innerstädtischen Entwicklung und den innerstädtischen Wohnumfelddefiziten muss sich die Stadt vor allem mit Problemen im Bereich Grünstrukturen, der Verkehrsbelastung der Knotenpunkte sowie der eingeschränkten Erschließungsqualität der Innenstadt auseinandersetzen. Eine weitere Herausforderung sind die abgetrennten und degradierten Flüsse, welche zu einer fehlenden Erlebbarkeit der Mühlbäche führen.

Entwicklungspotentiale
Die Verbindung der Stadtquartiere und Verknüpfung mit der Innenstadt, die Stadtentwicklung und Quartiersaufwertung, die Gewässer und Talräume und die Zugänge zur Landschaft gelten als Entwicklungspotentiale. Ebenso hat sich die Stadtentwicklung in den kommenden Jahren die Schwerpunkte „Wohnen",  "Bildung“ und "Digitales" gesetzt. Die Konversionsflächen sind innerhalb eines Rahmenkonzepts als sogenannte Stadtumbaumaßnahme im ISEK integriert. Sie sind somit integraler Bestandteil der Stadtentwicklung in Sonthofen.

Aktueller Stand
Nachdem die Konversion in Sonthofen abhängig von der Fertigstellung der General-Oberst-Kaserne und dem Umzug der Schule für ABC-Abwehr und gesetzliche Schutzaufgaben dorthin ist, wurde die Freigabe der Jäger- und Grüntenkaserne von 2014 auf voraussichtlich 2023 verschoben. Die Fertigstellung der GOB-Kaserne ist bislang auf 2022 datiert.

 


  • Freigabe Flächen 2023

    Stand 2019

  • 34 ha

    Konversionsfläche

  • 21.311

    Einwohner