Wiesenkümmel vs. Seerosensamen

Kümmel ist eigentlich als Gewürz bekannt. Der Wiesenkümmel wird aber auch als Heilpflanze genutzt. Er wächst auf Allgäuer Wiesen, Wegrändern und auch in höheren Lagen an sonnigen Plätzen und ist eine gute Alternative für Trend-Exoten wir Seerosensamen. Von Juli bis August kann man die Samen leicht entdecken – eine gewisse Kräuterkunde vorausgesetzt. Sie sehen aus wie Gewürzkümmel und schmecken auch so. Seine ätherischen Öle wirken entblähend, unterstützen die Verdauung und fördern die Durchblutung der Magenschleimhaut. Wenn du dir in der Unterscheidung der Kräuter nicht sicher bist – besuch doch einen von den vielen Kräuterkursen im Allgäu! 

 

Kurzrezept: „Räumt den Magen auf“-Tee

In der Naturheilkunde benutzt man von dem Echten Kümmel die Wurzeln und die Früchte. Die Früchte werden mit den ganzen Dolden zusammen gesammelt und getrocknet. Für unseren Tee sammeln wir die Samen.

Für 1 Liter Tee:

  • 1 TL getrocknete Wiesenkümmelsamen
  • 1 EL getrocknete Schafgarbenblüten
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 TL getrocknete Minzblätter
  • 1 l Wasser
  • 1 - 2 TL heimischer Honig

Alle Kräuter in einer Tasse mischen, in einen Teefilter einfüllen. Wasser auf 100 °C erhitzen, kurz stehen lassen. Teemischung in eine Kanne geben, mit Wasser überbrühen und zugedeckt min. 10 Min. ziehen lassen. Tasse für Tasse langsam trinken.

Tipp: Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen - Du würdest gerne mehr kennen? Dann besuch doch einen der zahlreichen Kräuterwanderungen oder –gärten im Allgäu! Z.B. im Westallgäu und Allgäuer Kräuterland e.V.